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Theaterlabor

Theaterlabor «Synthese»

Theaterlabor «Synthese»

Das Theaterlabor «Synthese» wurde 2003 gegründet und arbeitete bis 2023 als kleine Theaterschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, die eine schauspielerische Grundausbildung vermittelte.

Unterrichtet wurde nach einer eigenen Methode, die von der praktischen Arbeit an einer Inszenierung ausgeht. Mit den Teilnehmenden arbeiteten professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseure und Theaterpädagogen, die sie ausbildeten und zugleich mit ihnen auf der Bühne spielten.

Ziele

Für die Kursteilnehmenden
  • Werkzeuge, um frei und organisch auf der Bühne zu sein
  • Befreiung und Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten
  • mehr Sicherheit und Wirkung beim öffentlichen Auftreten
Für die festen Mitglieder des Labors
  • vertiefte Schauspielausbildung
  • Vorbereitung von Schauspielerinnen und Schauspielern für das feste Ensemble des Internationalen Theaters «Synthese»

Seit 2004 war Bühnendeutsch die Bühnensprache von «Synthese». Seit 2018 entstehen die Inszenierungen auf Deutsch und auf Russisch.

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Organik und grösstmögliche Glaubwürdigkeit auf der Bühne
  • Arbeit mit Aufmerksamkeit und szenischer Absicht
  • Arbeit an der Rolle: Psychologie und Verhalten der Figur, Analyse ihrer Motive und Ziele
  • Arbeit mit Text und Subtext
  • den Partner hören und spüren
  • Entwicklung von künstlerischer Freiheit und Fantasie
  • Ensemblebildung, gegenseitiges Vertrauen und Annahme
  • Entwicklung emotionaler Intelligenz

Die Methode «Synthese»

An einer Theaterhochschule hat ein angehender Schauspieler mehrere Jahre Zeit für die Ausbildung, für unzählige Trainings, Proben und Versuche. Das Handwerk wächst allmählich und wird durch ständige Wiederholung zu einem natürlichen Teil seiner Bühnennatur.

Das Theaterlabor hat deutlich weniger Zeit. Über viele Jahre ist deshalb eine konzentrierte Methode entstanden, die die wirksamsten Werkzeuge der Systeme von K. S. Stanislawski, Michail Tschechow und Jerzy Grotowski verbindet. Ihr Fundament ist das System Stanislawskis; im Zentrum steht die Dreiheit von intellektueller, emotionaler und körperlicher Arbeit des Schauspielers. Eine wichtige Rolle spielt ausserdem das Training in Theaterimprovisation.

Die Methode führt den Schauspieler in kurzer Zeit zu intensiver und bewusster Arbeit, öffnet seine individuellen Möglichkeiten und bringt ein überzeugendes Ergebnis in der konkreten Rolle.

Ein allgemeingültiges Rezept kann es dabei nicht geben: Für jeden Schauspieler, jede Rolle und jede Besetzung einer neuen Inszenierung muss der eigene Schlüssel gefunden werden.

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IID (BC-Nr.) 80808 · SWIFT-BIC RAIFCH22
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